Konica Minolta Dynax7D

Als die Kamera 2004 auf den Markt kam war sie für mich unerschwinglich. 11 Jahre später ergab sich dann die Gelegenheit günstig eine D7D zu ersteigern. Verarbeitungstechnisch ist die Kamera eine Wucht, und selbst die A700 oder die A77 sehen gegen die D7D wie Einstiegsmodelle aus. Die Bedienung fast aller Funktionen über eigene Tasten und Schalter gefällt mit besser als die Benutzerführung bei den meisten neuen Kameras wie z.B der Nex und sogar besser als bei der A700/A850.

Der Senor mit 6,1 MP und der langsame Autofokus sind natürlich nicht mehr auf der Höhe der Zeit, Auch die anderen technischen Werte sind mittlerweile bei jeder Einstiegskamera besser. Trotzdem ein klasse Spielzeug und endlich meins. Mache Dinge dauern etwas länger!

 

Das Gefühl diese Kamera zu benutzen ist haptisch genial, deswegen nehme ich sie gerne mal mit auf Tour. Meistens mehr aus nostalgischen Gründen in der Region, ab und zu geht die Kamera aber immernoch auf große Tour, wie z.B im Herbst 2015 in Portugal.

 

Mittlerweile benutze ich als Standart Objekiv das Sony DT 18-55 3,5-5,6 SAM II. Mit dem integriertem AF-Motor ist der Autofokus wesendlich schneller als mit dem alten 18-70mm Kit-Objektiv und es funktioniert trotz des Altersunterschieds zwischen Kamera und Objektiv problemlos.

Konica Minolta D7D - f 4 - ISO 100 - 1/250s - 35mm

Beispielbilder

"Jeder weiß, daß die Marke der Schreibmaschine nichts mit der Fähigkeit zu tun hat, einen fesselnden Roman zu erschaffen, obwohl eine bessere Schreibmaschine das Tippen etwas angenehmer macht. Also warum glauben so viele anderweitig vernünftige Menschen, daß die Kamera, oder genaue Kenntnis über Verschlußzeiten, Objektivbau oder Kameratechnik irgendwas mit der Fähigkeit zu tun hat, ein interessantes Foto zu schaffen, und nicht damit, die Bequemlichkeit des Fotografen zu verbessern?“

Ken Rockwell

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