Sony Alpha 200

Bei ihrem Erscheinen 2008 war die Alpha 200 eine gute Einsteiger DSLR. Auch heute (2017) ist die Bildqualität bis ISO 400 noch immer gut, wie der Vergleich zwischen A77 und A200 zeigt. Ab ISO 800 zeigt sich leider sichtbares Rauschen. Ich habe die A200 gerne auf Motoradtouren mitgenommen, da sie ohne Batteriegriff so gerade im Heck zu verstauen war.

Ab und zu ist sie immer noch im Einsatz. Die Kamera liegt mit und ohne Batteriegriff gut in der Hand und die Verarbeitung ist O.K. Der Sucher ist ausreichend hell und das Sucherbild ausreichend groß. Die Kamera ist die ideale Zweit- / Reservekamera zus A700 / A850 / A77 da sie den gleichen Akkutyp benutzt.

Während der Nachfolger A230 sich von der Benutzerführung, Bedienung und Größe klar an DSLR-Einsteiger richtet, macht die A200 eher den Eindruck einer abgespeckten A700. Des Bildstabilisator kann mit einem Schalter ein oder aus geschaltet werden, das Menü sieht aus wie bei der A700 / A850 / A900 allerdings unterscheidet sich die Funktion der FN Taste. Im Zubehör gibt es noch einen Batteriegriff. Die Bildqualität unterscheidet sich nicht von der A230. In beiden wird der gleiche Sensor verwendet.

Bei Ebay konnte ich für kleines Geld ein neues DT 50/1.8 SAM ersteigern. Mit diesem Objektiv ist der Autofocus merklich schneller.

 

SONY A200 - f 6,3 - ISO100 - 1/1600 s - 300mm

Beispielbilder

"Jeder weiß, daß die Marke der Schreibmaschine nichts mit der Fähigkeit zu tun hat, einen fesselnden Roman zu erschaffen, obwohl eine bessere Schreibmaschine das Tippen etwas angenehmer macht. Also warum glauben so viele anderweitig vernünftige Menschen, daß die Kamera, oder genaue Kenntnis über Verschlußzeiten, Objektivbau oder Kameratechnik irgendwas mit der Fähigkeit zu tun hat, ein interessantes Foto zu schaffen, und nicht damit, die Bequemlichkeit des Fotografen zu verbessern?“

Ken Rockwell

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