Minolta AF 7000

Meine drei AF 7000 habe ich bei ebay oder auf dem Flohmarktjeweils mit einem interessanten Objektiv gekauft. Keine hat mehr als 30,-€ gekostet. Im Vergleich zur AF 5000 bietet die AF 7000 mehr Möglichkeiten da, neben der Programmautomatik, sowohl Zeit, als auch Blendenautomatik mit an Bord sind. Ansonsten  hat die Kamera den Vorteil das sie, wie die AF 5000, Mignon-Batterien verwendet. Das ist sehr praktisch wenn man die Kamera nur ab und zu benutzen möchte.

Als Minolta die AF 7000 im Januar 1985 auf den Markt brachte war sie die erste Spiegelreflexkamera mit einem vollständig in dem Gehäuse integrierten Autofokus-System. Außerdem wurde bei der AF7000 erstmals der Motor für den Filmtransport in das Gehäuse intregiert. Zeitgleich mit der Kamera waren 12 neue AF-Objektive vefügbar. Die damals revlutionäre Technik der Kamera mit Mikropozessorsteuerung und Autofokus war den Konkurenzmodellen von Canon und Nikon um Jahre voraus. Man sprach vom Sputnik-Schock der Photoindustrie. Die Minolta AF 7000 ist einzigartige Kamera mit einem innovativen Konzeptgedanken der kompromislos umgesetzt wurde. Das Design macht sie zu einem Klassiker der modernen Zeit. Außerdem gilt die Entwicklung der AF7000 als eines der am  besten gehüteten Industriegeheimnisse. Die AF7000 revlutionierte den Kameramarkt und ist ein unterschätztes Stück Kamerageschichte. Eine funktionsfähige AF7000 ist ab  20,-€ zu bekommen

Mit der AF7000 wurde das A-Bajonett für Objektive eingeführt das Sony für die Alpha Kameras immer noch einsetzt.

Beispielbilder

"Jeder weiß, daß die Marke der Schreibmaschine nichts mit der Fähigkeit zu tun hat, einen fesselnden Roman zu erschaffen, obwohl eine bessere Schreibmaschine das Tippen etwas angenehmer macht. Also warum glauben so viele anderweitig vernünftige Menschen, daß die Kamera, oder genaue Kenntnis über Verschlußzeiten, Objektivbau oder Kameratechnik irgendwas mit der Fähigkeit zu tun hat, ein interessantes Foto zu schaffen, und nicht damit, die Bequemlichkeit des Fotografen zu verbessern?“

Ken Rockwell

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Michael Calcada, Springe